Tipps, Tricks
und Kniffe

PhotoShop

Nr.

Tipp

11 Photoshop CS2 – Texte direkt nacheinander eingeben
 

Möchten Sie in Photoshop direkt hintereinander Texte einfügen, so ist dies nicht ohne weiteres möglich. Der Grund ist, dass der zuletzt eingegebene Text weiterhin aktiv ist und der Text-Cursor außerhalb des Textelements nicht zur Verfügung steht. Um dies zu umgehen, drücken Sie die Shifttaste. Daraufhin nimmt der Cursor wieder das Text-Symbol an, und Sie können ein neues Textobjekt per Klick an einer beliebigen Stelle erzeugen.
(PAGE 8/06, Monika Gause)

10 Photoshop CS – Vorder- und Hintergrundfarbe tauschen
 

Einmal in Photoshop CS auf die x-Taste drücken hat diesselbe Wirkung wie ein Klick auf den kleinen Doppelpfeil in der Werkzeug-Palette. Photoshop tauscht die eingestellten Vorder- und Hintergrundfarben gegeneinander aus.
(PAGE 4/05, Monika Gause)

9 Scrollen bei der Lasso-Auswahl
 

Wenn Sie in Photoshop in einer stark vergrößerten Ansicht arbeiten und dabei eine Auswahl mit dem Lasso erstellen, helfen Ihnen folgende Kniffe:
– Während der Arbeit mit dem Lasso-Werkzeug können Sie mit Hilfe der Leertaste die Arbeitsfläche verschieben, ohne die Auswahl zu unterbrechen. Betätigen Sie beim Erstellen der Lasso-Auswahl einfach mit gedrückter Maus- die Leertaste, um die Schiebehand zu erhalten. Haben Sie damit die Arbeitsfläche an die gewünschte Stelle bewegt, lassen Sie die Leertaste wieder los und arbeiten normal weiter.
– Noch praktischer ist es, wenn Sie scrollen müssen, auf das Polygon-Lasso umzuschalten. Drücken Sie während der Lasso-Auswahl einfach die Alttaste und ziehen Sie das Werkzeug in Richtung Fensterrand, dann wird der Bildausschnitt in diese Richtung bewegt. Sie können nach dem Drücken der Alt- auch die Maustaste loslassen und in aller Ruhe den nächsten Ausschnitt suchen. Wenn Sie das Lasso wieder normal benutzen wollen, drücken Sie erneut die Maustaste und lassen die Alt-Taste los.
PAGE 3/05, Monika Gause)

8 Tonwertrisse verhindern
 

Von Kunden erhält man immer wieder Fotos in schlechter Qualität. Wenn Sie diese über die Tonwert- oder Farbkorrektur in Photoshop bearbeiten, entstehen oft Tonwertrisse – zu erkennen als Lücken im Histogramm.
Konvertieren Sie das Foto über »Bild«, »Modus«, »16 Bit pro Kanal« in ein 16-Bit-Bild. Verändern Sie dann die Bildgröße um einige Pixel – das Bild wird dadurch neu berechnet und es liegt anschließend eine echte 16-Bit-Datei vor. Sie haben dadurch ein rissfreies Histogramm erhalten und die Qualität des Bildes ist trotz der Größenveränderung besser. Nach der Bearbeitung müssen Sie das Bild ggf. wieder in ein 8-Bit-Bild konvertieren, damit Sie es ohne Probleme plazieren können.
(bostext)

7 Tonwertkorrekturen anzeigen
 

Wenn Sie wissen möchten, welche Bildanteile von Ihren Einstellungen im »Tonwertkorrektur«-Dialog eigentlich betroffen sind, drücken Sie einfach die ALT-Taste, während Sie die Schieber bewegen
(PAGE 2/05, Monika Gause)

6 Bilder statt im EPS im TIF-Format speichern
 

Bilder mit Freistellungspfaden werden immer noch häufig als EPS-Datei gespeichert. Dies führt zum Teil zu erheblichen Datenmengen. Die neuen Versionen der Layoutprogramme können aber auch TIF-Dateien mit Freistellungspfaden verarbeiten. Wenn Sie diese noch mit LZW-Komprimierung speichern, reduzieren Sie die Dateigröße gegenüber EPS auf ca. ein Zehntel!
(bostext)

5 EPS-Bilder im JPEG-Format speichern
  Photoshop erlaubt, Bilder im EPS-Format mit JPEG-Komprimierung zu speichern. Bei maximaler Qualität ist keine Verschlechterung wahrnehmbar. Beim Belichten kommt es aber häufig zu Problemen. Bilder werden nicht separiert, es erscheinen auf jedem Auszug diesselben Daten oder nur die Grobdaten. Das liegt normalerweise daran, daß der RIP nicht mit der JPEG-Komprimierung zurande kommt. Speichern Sie in einem solchen Fall ohne JPEG-Komprimierung.
(PAGE 6/01, Thomas Kaltschmidt)

4

Skalieren von Screenshots
 

In der letzten Zeit sind in Anzeigen und Broschüren recht oft Ausschnitte oder Screenshots von der Windows beziehungsweise der Mac-OS-Benutzeroberfläche zu sehen.Skaliert der Publisher solche Abbildungen in Photoshop, treten in zahlreichen Fällen unschöne Weichzeichnungseffekte auf. Um die Entstehung der störenden Effekte zu verhindern, sollte der Nutzer vor der Skalierung der Screenshots im »Bild«-Menü unter »Bildgröße« die Option »Pixelwiederholung« aktivieren – anstatt der Standardeinstellung »Bikubisch«.
(PAGE 5/99, bg)

3 Schaltflächen mit Doppelfunktion
  In den meisten Diologfenstern von Photoshop 5, in denen Sie zum Beispiel Farbton, den Schwellwert und die Bildgröße festlegen, befindet sich unter anderem die Schaltfläche »Abbrechen«. Ein Klick auf diesen Button schließt üblicherweise das Einstellungfenster, ohne die Änderung zu übernehmen. Sie können die Änderung aber auch rückgängig machen, ohne das Fenster zu schließen: Wenn Sie die Alt-Taste gedrückt halten, verwandelt sich die Abbrechen in eine »Zurück« Schaltfläche. Die Alt-Taste beeinflußt nicht nur die »Abbrechen«-Schaltfläche, sie verändert auch den »Auto«-Button. Bei der Tonwertkorrektur verwandelt sie zum Beispiel die Schaltfläche »Auto« in »Optionen«. So gelangen Sie zu einem kleinen Einstellungsfenster, in dem Sie die Werte für »Tiefe beschneiden« festlegen können.
(digital PUBLISHER 2/99)
2 Schnelles Öffnen von Bildern
  Um im Photoshop 5 ein Bild zu laden, wählen Sie normalerweise »Datei / Öffnen« oder Sie betätigen die Tastenkombination (Strg) (O). Es geht aber auch einfacher. Klicken Sie doppelt auf den grauen Hintergrund des Photoshop-Fensters, und es erscheint sofort das » Öffnen«-Fenster, in dem Sie dann wie gewohnt die zu ladende Datei auswählen können.
(CHIP 5/99, Arthur Khessin)
1 Deckkraft mit Tastenkürzel einstellen
  Im Photoshop können Sie die Deckkraft der Zeichenwerkzeuge mit Hilfe einer Prozentangabe zwischen 0 und 100 festlegen. Das gleiche gilt für die Deckkraft von Ebenen. Wenn Sie ein Zeichenwerkzeug aktiviert haben, müssen Sie eine Änderung der Deckkraft aber nicht in den »Pinseloptionen« vornehmen.Um die Deckkraft auf 60 Prozent zu stellen, reicht es aus, die Taste (6) zu drücken. Mit (3) schalten Sie auf 30 Prozent. Wollen Sie nicht nur die Zehnerstelle angeben, dann betätigen Sie zum Beispiel die Tasten (7) und (5) kurz nacheinander, um eine Deckkraft von 75 Prozent zu erreichen.Das gleiche Prinzip funktioniert auch bei Ebenen. Wenn Sie die Deckkraft einer Ebene festlegen wollen, darf jedoch kein Zeichenwerkzeug aktiv sein, da sonst die Tastatureingaben auf dieses Werkzeug bezogen würden. Ist aber beispielsweise das »Bewegen«-Werkzeug oder die Pipette ausgewählt, dann beeinflussen Zahlenangaben die Deckkraft der aktiven Ebene. Beachten Sie jedoch, daß die Deckkraft der »Hintergrund«-Ebene nicht veränderbar ist und immer 100 Prozent beträgt.
(CHIP 10/99)